Wiki(pedi)a-Veteran, Self-Hoster und seit den frühen Tagen im Netz zuhause. Hier findest du Informationen zu mir und meinen Projekten, und hier schreibe ich zu Themen, die mich interessieren.
Hier blogge ich - unregelmäßig. Ich schreibe, wenn mich ein Thema beschäftigt. Meist geht es um Self-Hosting, AI, Netzpolitik oder vielleicht auch mal was zur Demoszene. Hier die drei neuesten Texte – alle Posts gibts im Archiv.
Warum ich einen funktionierenden Ad-Blocker rausgeworfen habe, um einen richtigen DNS-Server hinzustellen.
Weiterlesen →The road from password sprawl to single sign-on – and what I learned along the way. I host a whole pile of services in my homelab. Photo management,…
Weiterlesen →Die Entwicklung vom Passwort-Wildwuchs zu Single Sign-On – und was ich dabei gelernt habe. Ich hoste zig verschiedene Dienste in meinem Homelab. Fotoverwaltung, Dateien, Dokumentenarchiv, Medienserver, Rezepte, Netzwerkkram……
Weiterlesen →TIM, TMI - oder die wichtigsten Infos zu mir.
Ich bin ein Computer- und Netzkind. Dank meines Vaters (Mathematiker & Informatiker) hatte ich als Kind einen Commodore 64, früh schon einen IBM PC und ich treibe mich seit den 80er Jahren des letzten Jahrtausends im Netz herum. Der Austausch mit Menschen weltweit hat mich immer fasziniert: Erst habe ich mich per Akustikkoppler durchs Usenet und die Mailbox-Netze der halben Welt gewühlt, später habe ich etliche Jahre selbst eine recht bekannte Mailbox betrieben, die Britannia BBS.
Seit den frühen Neunzigern war ich dann vermehrt im Internet unterwegs: weiterhin im Usenet, mit Gopher (das World Wide Web gab es noch nicht) und vor allem im IRC, dem Internet Relay Chat. Als sich das WWW durchsetzte, war ich früh dabei und habe Webseiten gebaut, private aber auch Websites für die Stadt Jülich, einige Büchereien und die IAEA.
Mitte 2002 habe ich die Wikipedia entdeckt und mich prompt mit dem Wiki-Virus infiziert. Seitdem beschäftige ich mich mit Wikis, freiem Wissen und den Communitys dahinter: Meine Diplomarbeit habe ich über Wikis in Unternehmen geschrieben, ich bin der 34.5te Benutzer der deutschsprachigen Wikipedia, war dort und auf Wikimedia Commons (dem „globalen Medien-Archiv“ der Wikimedia-Projekte) Admin und mehrere Jahre im Vorstand von Wikimedia Deutschland. Gebloggt habe ich damals in meinem Blog Wikipedistik, das danach 15 Jahre (!) offline war, bis ich es vor kurzem wiederbelebt habe. Auch in anderen kollaborativen Projekten war ich teilweise sehr aktiv und habe Grundsteinlegung betrieben - insbesondere auch bei OpenStreetMap.
Nach einem kurzen Ausflug ins IT-Consulting (Web 2.0!) bin ich beruflich bei Wikia gelandet, dem späteren FANDOM. Als Country Manager Germany habe ich dort den internationalen Bereich aufgebaut, mit einem Team aus Freiwilligen und Angestellten und später einem eigenen Büro in Köln.
2011 wurde es dann turbulent: Bei Wikia liefen GuttenPlag und später VroniPlag, und als die außerordentliche Plagiatsaffäre Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg das Amt kostete, war ich das Presse-Sprachrohr einer Community, die zu Recht pseudonym bleiben wollte. Das war eine sehr aufregende und fordernde Zeit, aber auch eine der erfüllendsten Aufgaben, die ich bisher hatte.
Als FANDOM später übernommen wurde und sich strategisch ganz auf den englischsprachigen Markt ausrichtete, habe ich das Unternehmen verlassen. Seit 2019 bin ich bei Trusted Shops: Dort habe ich sechs Jahre lang den Bereich Produktmanagement aufgebaut, seit Anfang des Jahres leite ich jetzt das Finance-Operations-Team, das wir neu aufbauen.
Abseits der Arbeit gilt meine Bastelenergie in den letzten Jahren vor allem meinem Homelab: viel Hardware, deutlich zu viele Container & Dienste und die feste Überzeugung, dass man (fast) alles auch selbst hosten kann - und sollte.
Abseits des Bildschirms: Inzwischen bin ich Papa einer 6-jährigen Tochter, und nachdem ich die meiste Zeit meines Lebens in und um Köln verbracht habe (mit Abstechern in die Eifel und San Francisco), bin ich inzwischen - und jetzt dauerhaft - in Mettmann zu finden.
Stationen aus über drei Jahrzehnten Netz.
Offiziell zum Lernen, tatsächlich hauptsächlich für Spiele - und schon bald für erste Kontakte in die Demoszene.
Meine eigene Mailbox - aus dem Kinderzimmer wird eine Schaltzentrale mit Verbindungen in die halbe Welt.
Die Britannia BBS läuft ab jetzt mit mehreren Lines gleichzeitig.
Nicht meine erste Website, aber die älteste, die ich noch finden konnte - läuft hier im Originalzustand weiter.
Wikis nicht nur als Hobby, sondern auch als Forschungsgegenstand.
Auf Wikipedistik schreibe ich regelmäßig über Wikipedia, Wikis und die Community drumherum.
Mehrere Jahre im Vorstand des Vereins hinter der deutschsprachigen Wikipedia.
Aus dem Hobby wird der Beruf: Start bei Wikia, dem späteren FANDOM.
Als Presse-Sprachrohr der pseudonymen Community mittendrin in der Plagiatsaffäre, die den Verteidigungsminister sein Amt kostet.
Start bei Trusted Shops - und dann kurze Zeit später als Papa unterwegs.
Aus einem NAS wird ein Rack, aus ein paar Containern werden deutlich zu viele - Self-Hosting und Home-Automatisierung werden zum ernsthaften Hobby. 💶
Alles wieder unter einem eigenen Dach.
Verschiedene Projekte über die Jahre - grob chronologisch geordnet.
Britannia: Proxmox, Docker-Stacks und deutlich zu viele Container - der Maschinenraum im Keller.
Zur Homelab-Sektion → CommunityKollaborative Plagiatsdokumentation auf Wikia - 2011 war ich das Presse-Sprachrohr der pseudonymen Community.
Mehr dazu → Freies WissenSeit 2002 in der deutschsprachigen Wikipedia aktiv – als Autor, Admin und generell in der Community.
Benutzerseite → Freie GeodatenFrüh dabei, grundlegende Kartographierung in der Eifel und in Köln. Und Micromapping von Mülleimer bis Laterne.
openstreetmap.org → ForschungMeine Diplomarbeit von 2006 samt restaurierter Onlineumfrage - Ergebnisse auf Deutsch und Englisch.
wikis-in-unternehmen.de → ZeitkapselDer Blick zurück: eine meiner alten privaten Homepages, online im Originalzustand.
tim-bartel.de/1996 →Self-Hosting mit leichtem Kontrollverlust.
Mein Homelab hört - woher mag es wohl kommen - auf den Namen Britannia. Deutlich zu viele Container, Docker-Stacks für alles vom Medienserver, Monitoring, Dokumentenmanagement, bis zum Retro-Spiele-Archiv, und dabei die feste Überzeugung, dass man das alles selbst hosten sollte, anstatt sich auf Cloud-Konzerne zu verlassen.
Was genau dort läuft, welche Fehler ich dabei gemacht habe und was davon sich lohnt – dazu gibt es idealerweise künftig Posts im Blog. Und auch AI hat inzwischen einen Platz in meinem Homelab: Claude hat mit mir zusammen eine korrupte Datenbank gerettet, und das hat mich so beeindruckt, dass ich darüber wieder angefangen habe zu bloggen...
Wo man mich sonst noch findet.
Selten, aber immerhin.
„You’ve got mail!“
Wenn du keine direkten Kontaktdaten von mir hast, kannst du gerne dieses Formular nutzen. Ich freu mich von dir zu hören (wenn es kein Spam ist :-D).